Berichte

Aus dem Kirchenvorstand

Brandschutz verteuert Kellersanierung

Viele haben uns schon gefragt: Im letzten Jahr gab es keinen Freiwilligen Kirchgeldbrief. Gerade, als wir den schon gedruckten Brief losschicken wollten, traf das Hochwasser den ganzen Ort. Angesichts der großen Schäden haben wir uns damals entschieden, statt für neue Stühle zunächst für die Unterstützung der hochwassergeschädigten Mitbürger zu sammeln.

Ziemlich bald stellte sich heraus, dass auch wir von den Fluten äußerst heftig betroffen waren. In den vergangenen Monaten konnten wir nur die Räume im Erdgeschoss des Gemeindehauses St. Georg nutzen. Aber das ist keine Dauerlösung, gerade für die Konfirmandenarbeit, die oft in Kleingruppen stattfindet, brauchen wir den zusätzlichen Platz im Keller. Die Garderobe und der große Kellerraum sind aber so beschädigt worden, dass sie momentan nicht genutzt werden können.

Daher haben wir schon in 2017 mit Aufrufen im Gemeindebrief für unsere eigenen Flutschäden gesammelt und werden in diesem Jahr weiter sammeln. Gleich nach dem Hochwasser haben wir das Architekturbüro der Bernward GmbH, zuständig für die Gemeindehäuser im Kirchenkreis, mit einer Kostenschätzung beauftragt. Dabei stellt sich heraus, dass wir ohne Ihre Hilfe diese Baumaßnahme kaum ausführen lassen können, denn der Kostenvoranschlag beläuft sich auf über 80.000 Euro. Erschreckend hoch, aber wegen der Brandschutzauflagen erklärlich.

Vielen von Ihnen und auch uns erschien es zunächst einfach: Wir ersetzen den Teppichboden durch Fliesen, tapezieren oder streichen die Wände und schaffen neue Schränke an. Aber da das Gemeindehaus ein von der Allgemeinheit genutztes Gebäude ist und wir Zuschüsse vom Kirchenkreis beantragen müssen, sind wir an die geltenden Bestimmungen, besonders von seiten des Brandschutzes, gebunden. Kellerräume müssen einen zweiten Ausgang haben, durch den die Besucher im Brandfall fliehen können. Die Erdarbeiten für diese Maßnahme belaufen sich alleine auf fast 30.000 Euro. Es führt auch kein Weg darum herum, wir werden entsprechend den Vorschriften des Brandschutzes bauen müssen. Als Leitungsgremium der Gemeinde ist der Kirchenvorstand dafür verantwortlich. Sollte es brennen und jemand kommt zu Schaden, weil wir nicht entsprechend den Gesetzesauflagen gebaut haben, dann haften zumindest die Vorsitzende und die Baubeauftragte.

Mit der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben erklärt sich der Großteil der geschätzten Kosten von 80.000 Euro. Natürlich möchten wir den Keller den heutigen Bedürfnissen anpassen. So haben wir uns für einen richtigen Kellerausgang mit einer Haustür entschieden. Die Möglichkeit, im Raum eine festeingebaute Nottreppe in ein nach unten verlängertes Fenster einzubauen, hat den Nachteil, dass der Raum kleiner wird und diese Treppe eine ständige Stolpergefahr darstellt.

Geplant ist weiterhin, den bisherigen großen Kellerraum zu teilen. Im vorderen Bereich wird ein kleinerer Gruppenraum für etwa 12 Personen entstehen. Aus diesem Raum wird die neue Kellertür herausführen.

Im hinteren Bereich, abgetrennt durch eine Leichtbauwand, ist endlich ein Materialraum geplant. Das ist das große Manko des bisherigen Gemeindehauses, es gibt kaum Platz für die zahlreichen Materialien oder die Ausrüstungsgegenstände, die wir für die Gemeindearbeit unbedingt brauchen.

Dort, wo bisher die Garderobe war, soll der Raum erweitert werden. Die geflieste Treppe nach unten ist in unseren Augen für viele ältere Menschen nicht ganz ungefährlich. Daher müssen wir eine andere Möglichkeit suchen, Mäntel und Jacken aufzuhängen. Den Raum unten wollen wir zu einem weiteren kleinen Gruppenraum umbauen. Dazu wird die Leichtbauwand entfernt, so dass der kleine Raum dahinter, der bisher zur Pastorenwohnung gehörte, in den Gemeindehausteil eingegliedert wird.

Bitte unterstützen Sie uns bei der Renovierung der Gemeinderäume. Wir brauchen den zusätzlichen Platz ganz dringend.

Kontoverbindung:

Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld

Kreditinstitut: Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine

IBAN: DE13 2595 0130 0007 0097 74

BIC: NOLADE21HIK

Stichwort: „3109 - 46200 - Flutschäden Gemeindegebäude“

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Sammlung für Flutopfer

Nachdem das Hochwasser im Juli viele Menschen in unserer Stadt getroffen hat, haben wir eine Spendenaktion gestartet, um Betroffenen zu helfen. Bis zum Jahresende sind Spenden bei uns eingegangen und der Kultur-und Verschönerungsverein hat sich mit einer Spende an der Aktion beteiligt.

Hochwasser-Betroffene, die finanzielle Unterstützung benötigen, konnten sich bei uns melden. Im Januar haben Pastor Klaus-Daniel Serke, Reinhard Gal vom Kultur- und Verschönerungsverein (KVV) und ich die Betroffenen besucht, die einen Antrag auf Unterstützung gestellt haben. Wir haben uns vor Ort ein Bild gemacht und waren betroffen über das Ausmaß der Schäden, die das Hochwasser angerichtet hatte.

Das gesamte Spendengeld wird jetzt an die Antragsteller verteilt. Es kann nicht die entstandenen Schäden ersetzen, aber wir denken, dass es eine kleine Hilfe sein wird. Vielen Dank allen, die gespendet haben!

Christiane Bornemann

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2. Running Dinner lockt neue Interessierte

Running Dinner 1
Running Dinner: Lecker essen, nette Leute treffen, interessante Gespräche führen.
(Foto: Andreas Dietrich)

Rechtzeitig zum Start in die Adventszeit fand am 1. Dezember das zweite Running Dinner in Bad Salzdetfurth, Detfurth, Wesseln und Wehrstedt statt.

Nach unserem Probedurchgang im Mai mit neun Paaren nahmen diesmal bereits 24 Interessierte (zwölf Paare) teil. Die jüngste „Mitesserin“ war 21, der älteste 73 Jahre alt. Darunter waren auch einige Teilnehmer, die nicht in der Gemeindearbeit tätig sind. Darüber haben wir uns gefreut, schließlich spricht das „RuDi“ ausdrücklich alle Bürger an!

Wie mir vielfach berichtet wurde, hat es allen wieder viel Spaß gemacht. Es ist wohl die Mischung aus schönem Essen, abwechslungsreichen Gesprächen und den Überraschungs- momenten des Abends, die die Teilnehmer so anspricht.

Hartmut Hielscher

Running Dinner 2
Am Ende des jeweiligen Ganges erhält man den Umschlag mit der Adresse, zu der man sich als nächstes begeben soll. (Foto: Ilona Wewers)
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Weihnachtliche Gabe

Kurz vor Weihnachten erhielt die Gemeinde ein ganz überraschendes Geschenk. Wir hatten berichtet, dass unsere Krippenfiguren in St. Georg so unansehnlich geworden wären, dass wir sie unmöglich noch öffentlich ausstellen könnten. Wie der Zufall so spielt, hatte Margot Lindenberg von ihrer verstorbenen Schwester Renata sehr schön geschnitzte Holzkrippenfiguren, die in den letzten Jahren nur im Schrank gestanden hatten. Schon eine Weile hatte sie bedauert, dass diese Figuren einfach so herumstanden. Als sie nun erfuhr, dass ihre Kirchengemeinde genau solche Krippenfiguren kaufen wollte, zögerte sie nicht, uns die Figuren zu schenken. Und so konnten wir in der vergangenen Weihnachtszeit Jesus, Maria, Josef, die Hirten, die Heiligen Drei Könige mit Diener und Dromedar aufstellen.

Herzlichen Dank! Die Figuren werden viele Jahre in unserer Gemeinde bleiben und Jahr für Jahr ihren Auftritt in der Weihnachtszeit haben.

Dr. Elke Brüsch

Krippenfiguren
Seit dem letzten Weihnachten besitzen wir diese schönen, handgeschnitzten Krippenfiguren.
(Foto: Jörg Neelen)
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Brot für die Welt-Gottesdienst

Der Brot für die Welt Gottesdienst am ersten Advent stand unter dem Thema „Umweltrebellen in Ecuador“. Wir berich- teten bereits im vorigen Kirchenfenster darüber. Unter Anleitung unserer Praktikantin Miriam Haase mit Unterstützung der Jugendmitarbeiter brachten die Hauptkonfirmanden dieses Projekt den Gottesdienstbesuchern sehr anschaulich und informativ nahe. Schwerpunkte waren die rücksichtslose Erdölförderung sowie die Monokultur im Amazonasgebiet. Die dadurch existenz- bedrohlichen Folgen für die Bevölkerung rief große Betroffenheit hervor. Dass diese Probleme, die im weit entfernten Ecuador bestehen, auch mit uns zu tun haben, hatten die Konfirmanden in einem Quiz erarbeitet.

An der Beantwortung der gestellten Fragen beteiligten sich alle Besucher lebhaft, wurde ihnen doch damit deutlich die Problematik vor Augen und Ohren geführt. Für diejenigen, die an dem Gottesdienst nicht teilnehmen konnten, fügen wir das Quiz (in Auszügen) zum Schluss an.

Da das Praktikumsjahr von Miriam Haase zu Ende ging, wurde sie in diesem Gottesdienst feierlich verabschiedet.

Im Anschluss konnten sich alle an dem großartigen X-Gänge-Mitbringbrunch laben. Und so wurde geschlemmt mit Salaten, Suppen, diversen kreativen Brothappen, lecker belegten Brötchen, Obstsorten, Nachspeisen und Getränken. So üppig und mit relativ wenig Aufwand geht es zu Hause wahrscheinlich eher selten zu. Außerdem konnte man auch mal wieder so richtig klönen.

Margot Lindenberg

Brot für die Welt
Am dritten Advent stellten sich die Konfirmanden im Brot-für-die-Welt-Gottesdienst mit dem Thema „Umweltrebellen in Ecuador“ vor. Sie hatten das Thema unter der Leitung von Diakonin im Anerkennungsjahr Miriam Haase (vorne rechts) an einem Projekttag erarbeitet. (Foto: Ilona Wewers)

Frage 5: Welches Land verbraucht weltweit am meisten Öl pro Tag?

Gelb: USA
Blau: China
Grün: Deutschland

Richtig ist Antwort Gelb. Am meisten Erdöl verbrauchen die USA. Sie verbrauchen täglich ungefähr 19 Millionen Barrel. An zweiter Stelle steht China mit ungefähr 11 Millionen Barrel. Deutschland verbraucht circa 2,4 Millionen Barrel täglich. Das entspricht 400 Schwimmbädern am Tag! Und Ecuador verbraucht nur ungefähr 160.000 Barrel Erdöl am Tag.

Frage 8: Wie lange reicht das weltweite Erdöl schätzungsweise noch?

Gelb: Ca. 50 Jahre
Blau: Ca. 120 Jahre
Grün: Ca. 300 Jahre

Richtig ist Antwort Gelb. Es gibt viele verschiedene Expertenschätzungen, wie lange das Erdöl noch reicht. Die meisten sagen, dass es noch ungefähr 50 Jahre reicht. Aus unserem Leben ist Erdöl kaum wegzudenken, aber genau das müssen wir schaffen. Denn es gibt nicht unendlich viel Erdöl auf der Welt. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit dem Erdöl sparsam umgehen und Alternativen zu Erdöl finden. Ansätze dazu gibt es schon, zum Beispiel die Nutzung von Sonnenenergie oder Autos mit Wasserstoffantrieb. Und Erdöl in Form von Plastik im Alltag einsparen, das kann jeder von uns.

Das ganze Quiz finden Sie unter www.evk.badse.de/

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Kinderkrippenspiel

Kinderkrippenspiel1
Viele Kinder haben in diesem Jahr beim Kinderkrippenspiel am Heiligabend in der Martin-Luther-Kirche mitgewirkt. (Foto: Ilona Wewers)

Auch im vergangenen Jahr meldeten sich wieder viele Jungen und Mädchen, die an der Gestaltung des Krippenspiels teilnehmen wollten. Die Kindergottesdienstmitarbeiterinnen Gisela Scharringhausen, Eva Tiecke, Elke Ritzel, Sabine Wuller und ich freuten uns über 27 Interessierte im Alter von vier bis zwölf Jahren.

Die Rollen wurden schnell verteilt, und die Kinder waren mit viel Freude bei der Sache. Ab November probten die jungen Darsteller an jedem Samstag zwei Stunden lang und übten darüber hinaus noch mit viel Eifer ihre Texte und Lieder zuhause mit der Familie.

Wie in jedem Jahr bekam die altbekannte Weihnachtsgeschichte auch in dieser Aufführung eine „individuelle Note“. Ein kleines Hirtenmädchen war ganz unglücklich, weil es dem Jesuskind nichts schenken konnte und der Engel Gabriel kam auf die Erde und zauberte wunderschöne Rosen aus dem Boden - die Christrosen.

Das Krippenspiel am Heiligen Abend in der voll besetzten Martin-Luther-Kirche war ein großer Erfolg. Alle Mädchen und Jungen hatten ihre Rollen gut gelernt, trugen sie ohne Hilfe vor und ernteten am Schluss einen wohlverdienten Applaus. Nach dem Gottesdienst gingen die Darsteller mit einem kleinen Blumentöpfchen mit einer Christrose nach Hause.

Iris Apel

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Krippenspiel in St. Georg

Krippenspiel in St. Georg
Der Gemeinde und den Konfirmanden gefiel das Krippenspiel in St. Georg in diesem Jahr so gut, dass sie es am ersten Januarsonntag noch einmal aufführten. (Foto: Ilona Wewers)
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Ute Fenske verabschiedet

Veränderungen im Frauentreff

Ute Fenske verabschiedet
Im Dezember wurde Ute Fenske als Organisatorin des Frauentreffs verabschiedet. Mit Blumen und Pralinen sagte unsere Gemeinde „Danke!“ für ihr Engagement. (Foto:Ilona Wewers)

Seit sieben Jahren hat Ute Fenske den Frauentreff organisiert. Mit großem Engagement hat sie zusammen mit den Frauen die Themen für die Abende geplant, Kontakt zu ReferentInnen geknüpft, Absprachen getroffen, sich um Gastgeschenke gekümmert, den Raum vorbereitet, für anschließendes Aufräumen und Lüften gesorgt. Außerdem hat sie zusammen mit anderen etliche Frauenwohlfühlwochenenden vorbereitet. Auf Ute war Verlass! Stets hat sie mit Rundmails an den jeweils nächsten Termin erinnert und in ihrer freundlichen Art unermüdlich zum Kommen eingeladen. Für all das bedankten sich die Frauentreff-Frauen beim Jahresabschluss im Dezember. Im Namen unserer Kirchengemeinde überreichte ich Blumen und Pralinen: „Danke, Ute, für die Zeit und Kraft, die Du in die Frauenarbeit investiert hast. Genieße die neu gewonnene freie Zeit mit den Dingen, die Dir Freude machen!“

Eine Nachfolgerin für Ute hat sich leider nicht gefunden. Zukünftig übernehmen einzelne Frauen die Verantwortung für jeweils einen Abend und kümmern sich dann um alles, was dazu gehört. Im ersten Halbjahr wird sich zeigen, wie es mit dieser Organisationsweise funktioniert.

An jedem dritten Mittwoch im Monat steht das Gemeindehaus jedenfalls weiterhin allen Frauen, die an Begegnung, Gemeinschaft und Austausch interessiert sind, offen. Die Themen der Abende sowie die jeweilige Ansprechpartnerin des Abends werden in der Presse bekannt gegeben. Wer Infos über den Mailverteiler des Frauentreffs erhalten möchte, schreibe mir bitte eine Mail mit Namen und Telefonnummer an: ilona.wewers@evlka.de

Ilona Wewers

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Weihnachtstreffen der Ev. Jugend

Weihnachtstreffen
Beim Weihnachtstreffen der Ev. Jugend passten diesmal alle um den großen Tisch. Wie jedes Jahr trafen sich zwischen Weihnachten und Neujahr aktive und ehemalige Jugendmitarbeiter zu Hause bei Diakonin Ilona Wewers und ihrem Mann Jörg Neelen in Wehrstedt. (Foto: Ilona Wewers)

Schon viele Jahre treffen sich die Mitarbeitenden der Ev. Jugend zwischen Weihnachten und Neujahr bei uns in Wehrstedt zum Weihnachtstreffen. Es ist immer spannend, wer kommt; jedes Jahr variiert es ein bisschen. Meist sind zwischen Weihnachten und Neujahr einige von denjenigen, die zur Ausbildung oder zum Studium weggegangen sind, zu Besuch bei ihren Eltern und kommen dann auch gern zum Treffen.

Das Buffet, zu dem alle etwas mitbringen, ist einfach superlecker! Und man weiß schon, wer wieder die Lachsschnitten, den Kartoffelsalat, die Datteln im Speckmantel, den gebackenen Schafskäse oder die Donuts mitbringen wird, sofern er oder sie denn kommt. Beim Essen wird munter erzählt, werden Neuigkeiten ausgetauscht oder von aktuellen Zukunftsplänen berichtet. Für meinen Mann und mich ist es natürlich interessant, zu hören, was die jungen Leute, die bei uns lange Zeit in der Konfirmanden- und Jugendarbeit tätig waren, jetzt beruflich machen, in welchen Bereichen sie sich engagieren, womit sie sich beschäftigen, wie sie ihre Zukunft sehen. Vieles ist echt toll und faszinierend!

Im zweiten Teil des Abends wird dann hemmungslos bis spät in die Nacht gespielt. In diesem Jahr standen „Quirkle“, „Werwölfe“, „Halt mal kurz“ und unsere Neuentdeckung „Codenames“ oben an.

Zwischendurch schickten wir via Internet Grüße nach Südafrika, wo Isabel Hielscher zur Zeit ihren Freiwilligen Dienst absolviert, und genossen das selbstgemachte Vanille-Erdnuss-Eis von Jörg. Hmmm, oberlecker!

So ein Treffen geht immer viel zu schnell vorbei, finde ich. Und dann dauert es wieder ein Jahr, bis man den einen oder die andere wieder trifft. Aber das Gute ist: Man kann sich schon das ganze Jahr drauf freuen.

Ilona Wewers

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Aktion „Wünsch Dir was!“

Guter Verlauf - viele Spenden

Zum 10. Mal organisierte der Diakonie- ausschuss unserer Kirchengemeinde die Aktion „Wünsch Dir was!“. In diesem Jahr bekamen 65 Kinder und Jugendliche einen Wunsch zu Weihnachten erfüllt. Die Wünsche waren wie jedes Jahr auf der Sternenwand beim Adventsfest im Kurpark zu lesen. Da gab es lebhafte Gespräche über Armut und das, was Kinder sich so wünschen, aber auch Betroffenheit über Wünsche, die eigentlich doch für alle Kinder finanzierbar sein sollten, wie eine warme Winterjacke, ein Nachtlicht oder ein Schwimmbadbesuch.

Viele haben sich wieder als Schenkende an der Aktion beteiligt. Sie haben Geschenke gekauft, schön eingepackt und mit einem lieben Gruß zur Post oder nach Rücksprache mit den Eltern auch direkt bei den Familien vorbei gebracht. Sie haben den Kindern und den Eltern eine große Freude gemacht.

Manche Familien haben uns eine Dankeskarte geschickt mit der Bitte, ihren Dank weiterzugeben. Das tun wir gern auch an dieser Stelle: Danke, liebe Wunscherfüllerinnen und Wunscherfüller! Herzlichen Dank! Ohne Sie würde unsere Aktion nicht funktionieren.

Die Dankbarkeit der Familien haben auch Birgit Dietrich und ich gespürt, als wir die Geschenke, die wir vom Diakonieausschuss besorgt hatten, ein paar Tage vor Weihnachten vorbeigebracht haben. Da trafen wir z. B. eine alleinerziehende Mutter von mehreren Kindern. Sie wartete noch auf die Geschenke für zwei ihrer Kinder. „Ach, das ist toll!“, sagte sie erleichtert. „Jetzt habe ich für alle Kinder ein Geschenk zu Weihnachten.“ Ein weiteres Geschenk könne sie ihren Kindern leider nicht machen. Das Geld reiche gerade so für das Essen und die Tüten mit Weihnachtssüßigkeiten und Mandarinen, die sie selbst für ihre Kinder packt.

Auch die junge Mutter, die mit ihrer kleinen Tochter allein über die Runden kommen muss, dankte uns von Herzen. Sie bekam einen Gehwagen geschenkt, den Ursula Ehring noch mit einem selbstgenähten Kissen und einem Teddy ausstattete. Es war eine nette Begegnung, bei der wir zudem beim Aufbau eines Kinderreisebettes hilfreich sein konnten.

Auch während dieser Aktion haben wir Spenden von Privatleuten, Organisationen und Vereinen bekommen. Die IG Metall Alfeld - Hameln - Hildesheim hatte zum wiederholten Male bei einer Fragebogenaktion jeweils einen Euro pro rückläufigem Fragebogen in einen Spendentopf getan, der dann an verschiedene Projekte ausgeschüttet wurde. Auch unser Projekt wurde dabei bedacht. Helgard Bartens, Ulla Janz und Gisela Scharringhausen nahmen den 1000-Euro-Scheck von Vertretern der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim freudig in Empfang und berichteten von den Erfahrungen aus den vergangenen Jahren sowie ihren ganz persönlichen Erlebnissen, die sie im Rahmen der Wunschaktion gemacht haben.

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Die IG Metall Alfeld - Hameln - Hildesheim hat uns wieder einmal mit einer großzügigen Spende bedacht. Stephan Hormann (Jugendsekretär), Mathias Neumann (2. Bevollm. IG Metall), Uwe Mebs (1. Bevollm. IG Metall), Jörg Schwetje (Betriebsratsvors. Fuba automotive), und Marco Vogel (Betriebsratsvorsitzender Waggonbau Graaff) überreichen die 1000-Spende. (Foto: Dr. Elke Brüsch)

Der Kultur- und Verschönerungsverein und der Ortsrat haben die Einnahmen der Tannenbaum-Schmückaktion am Hotze, bei der sich viele Bürger beteiligten, in Höhe von 300 Euro gespendet.

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Birgit Dietrich und Helgard Bartens nahmen eine Spende in Höhe von 300 € von Uta Möller, Jürgen Hake und Udo Steinfelder in Empfang. Der Betrag war bei der Tannenbaum- schmuckaktion von KKV und Ortsrat zusammengekommen. (Foto: Ilona Wewers)

Wie auch schon in den Vorjahren haben die Mitarbeitenden der Kurbetriebsgesellschaft unsere Aktion unterstützt. Beim letzten Adventsfest verkauften sie Überraschungspäckchen, in denen u. a. Gutscheine für das Solebad versteckt waren. Insgesamt kamen durch den Verkauf 455 Euro zusammen.

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Wieder einmal verkauften Mitarbeitende der Kurbetriebsgesellschaft beim Adventsfest zu Gunsten unserer Wunschaktion. Heike Roth, Christina Schlüter und Geschäftsführer Martin Kaune überreichten den Diakonieausschussmitgliedern Helgard Bartens, Ursula Janz, Birgit Dietrich und Iris Apel die Spende von 455 Euro. (Foto: Ilona Wewers)

Herzlichen Dank für jeden Euro, der für unsere Aktion gespendet wurde! Diese Geldspenden ermöglichen es uns, auch im Lauf des Jahres bedürftige Kinder und Jugendliche bzw. ihre Familien schnell und unbürokratisch zu unterstützen. In den letzten Jahren haben wir z. B. Zuschüsse zu Ferienfreizeiten, zu Bade- und Sportbekleidung, für Bücher oder kostenintensive Schulmaterialien gewährt.

Bei Bedarf können sich Familien gern an die Mitglieder des Diakonieaussschusses wenden. Dazu gehören Iris Apel, Helgard Bartens, Birgit Dietrich, Ursula Ehring, Ursula Janz, Brunhilde Weichsel, Gisela Scharringhausen und ich. Wir alle sind im Rahmen unserer kirchlichen Tätigkeit zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Ilona Wewers

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Besuchsdienst erkundet das „Alter“

Besuchsdienst
Besuchsdienstmitarbeiterinnen erkunden das Alter im Rahmen der Ausstellung „silberglanz“ im Landesmuseum Hannover. (Foto: Ilona Wewers)

Im Januar machten sich unsere Besuchsdienstmitarbeiterinnen nach Hannover ins Landesmuseum auf, um dort in der Sonderausstellung „silberglanz“ das „Alter(n)“ in den Blick zu nehmen.

Bei einer interessanten und kurzweiligen Führung betrachteten sie die unterschiedlichen Darstellungsweisen des Alters in Gemälden, Skulpturen, Collagen und Werbefilmen aus verschiedenen Epochen; auch moderne Kunstwerke waren zu sehen. Manche Kunstwerke gefielen dem Auge, andere schreckten ab, etliche regten zum Gespräch an. So zog anschließend eine munter diskutierende Gruppe vom Landesmuseum in die Holländische Kakaostube, um die Gespräche bei Kaffee und Torte fortzusetzen. Schon war die Zeit um, und wir mussten zurück zum Parkhaus, wo der große Bulli passgenau durch die Schranke hinausgefahren werden musste, was zum Glück ohne Anstoßen gelang.

„So was können wir mal wieder machen!“, fanden alle, ich ebenso.

Ilona Wewers

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Kindergottesdienst

Kinder spielen Bibelgeschichte

„Jesus ist weg!“, ruft Maria laut. „Ich kann ihn nirgends finden!“ Und alle machen sich auf die Suche nach dem Zwölfjährigen. Aber er ist nicht unter den Leuten, die vom Passahfest in Jerusalem wieder zurück nach Nazareth ziehen.

Da bleibt Maria und Josef nichts anderes übrig: Sie müssen noch mal umkehren und Jesus dort suchen, wo sie ihn zuletzt gesehen hatten.

Und genau das taten die Kindergottes- dienstkinder in ihrem Spiel auch. Sie waren mit Freude, Fantasie und großem Spieleifer dabei, als die ganze Gruppe zusammen die Geschichte vom „Zwölfjährigem Jesus im Tempel“ nachspielte.

Vorher war die Geschichte am Kinderaltar erzählt worden. Schon beim Zuhören war die Spannung, ob Jesus wirklich wiedergefunden wird, spürbar. Und dass Jesus mit den Gelehrten im Tempel diskutierte, versetzte die Kinder in Staunen.

Er war noch so jung, und doch hatte Jesus wichtige Fragen und interessante Gedanken, so wie die Schriftgelehrten und Priester, die sich mit ihm unterhielten. Und die Kinder heute? Die haben auch viel Wichtiges zu sagen, führen uns mit ihren Fragen zum Kern einer Sache und finden oft erstaunliche Antworten. Nur hören wir Erwachsenen ihnen meist nicht richtig zu. Keine Zeit, zu kaputt von der Arbeit, gerade keinen Nerv, … - Entschuldigungen gibt es viele.

Da bleibt den Kindern manchmal nichts anderes als „laut“ zu werden, was ja allemal besser ist als zu verstummen. Und das wurden die Kindergottesdienstkinder dann auch, allerdings geordnet und rhythmisch.

Sie trommelten auf Cajons, Trommeln und Oberschenkeln: „Bumm bi bumm bumm - - bumm bumm. Wir Kleinen sind - - nicht dumm. Wir können, wenn wir‘s wagen, den Großen etwas sagen! Wir können selber gehen und diese Welt verstehen!“

Welch großes Geschenk ist es doch, die Kinder dabei begleiten zu dürfen, sie zu erleben und ihnen zuzuhören und mit ihnen gemeinsam die Welt und den Glauben (neu) zu entdecken!

Ilona Wewers

Kindergottesdienst 3
Auf Cajons, Trommeln und Oberschenkeln verschaffen sich die Kinder Gehör: „Bumm bi bumm bumm - - bumm bumm. Wir Kleinen sind - - nicht dumm!“ (Foto: Ilona Wewers)
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Informationen aus dem Kirchenkleiderschrank

Wir danken allen MitarbeiterInnen, SpenderInnen und unserer Kundschaft für die Unterstützung unseres Projekts. Aus den Einnahmen konnten wir jedes Jahr Spenden an unterschiedliche Einrichtungen verteilen. 2017 überreichten wir allen Kindergärten der Kernstadt Bad Salzdetfurth je 200 Euro. In diesem Jahr werden wir den Kindergärten der Ortsteile Bad Salzdetfurths jeweils 200 Euro überreichen. Die Aktion „Wünsch dir was!“ unterstützen wir regelmäßig, in 2017 mit 500 Euro. Die Kirchengemeinde bekam wie immer ein Drittel unserer Einnahmen.

In die Freude über diesen großen Erfolg fließen allerdings zwei Wermutstropfen: Immer wieder bekommen wir Kleidung, die zerrissen ist oder so sehr verschmutzt, dass wir mit Handschuhen arbeiten müssen. Solche Kleidung gehört in den Container.

Leider werden auch immer wieder Kleiderspenden vor der Tür des Gemeindehauses oder im Flur abgestellt. Wir sind als Ehrenamtliche zwei bis drei Mal im Monat vor Ort und können nicht ständig aufräumen. Zudem dringt Regenwasser in die Säcke, die vor der Tür stehen. Die Kleidung wird dann leider unbrauchbar.

Deshalb bitten wir eindringlich darum, Kleiderspenden nur zu den regulären Öffnungszeiten abzugeben: jeden 2. und 4. Freitag im Monat von 16.30 bis 18.30 Uhr.

Die positiven Ergebnisse unserer Arbeit möchten wir beim Jubiläumsfest im September mit Ihnen feiern, denn der Kirchenkleiderschrank besteht dann zehn Jahre.. Den Tag und die Uhrzeit geben wir noch bekannt.

Frauke Heinlein

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Neue Mitarbeiterinnen in der Kindertagesstätte

Neue Mitarbeiterinnen in der Kita
Martina Knobel. (l.) und Pastor Klaus-Daniel Serke (r.) stellten die neuen Mitarbeiterinnen Nina Sue, Wiebke Hoppe-Klages, Karoline Schilling und Jana Barteleit (v. links n. rechts) im Familiengottesdienst am dritten Advent der Gemeinde vor. (Foto: Dr. Elke Brüsch)
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